Traditionelle chinesische Medizin

Krankheit ist in der chinesischen Medizin eine energetische Störung. Das energetische Gleichgewicht kann durch Akupunktur wieder hergestellt werden, es stellt sich die Harmonie von Yin und Yang ein. Der Organismus, der Geist und die Seele des Menschen können ihre Selbstheilungskräfte entfalten, wodurch die ganzheitliche Heilung des Menschen ermöglicht wird.

Das Zang-Fu-System, ermöglicht mir Klassifizierung, Diagnostik und Therapie von organischen, geistigen und seelischen Erkrankungen, nach den Prinzipien der chinesischen Medizin.

Hierzu stehen – ja nach Erkrankung - verschiedene Techniken zur Verfügung:

Akupunktur

Zhen Fa = Das stechen von Akupunkturnadeln, nach einem individuell erstellten Schema, das genau auf den Patienten zugeschnitten wird. Hierbei wird immer die Akutsituation, die chronisch bestehenden Muster, sowie die Konstitution, des Patienten betrachtet.

Ohrakupunktur

Bevorzugt therapiere ich mit einer Kombination aus Ohr- und Körperakupunktur, da sich beide Techniken hervorragend ergänzen.

Kugeldruckpflaster: Ohrakupunktur für Kinder

Da ich persönlich Kinder nicht mit der Nadel steche, kann man bei der Ohrakupunktur sogar schon bei den Kleinsten mit dem Kugeldruckpflaster therapieren. Der Vorteil ist, dass die Kinder diese Form der Akupressur mit nach Hause nehmen können: Das Pflaster wird mit einem Reiskorn – im Idealfall mit dem Konstitutionsmittel (Globuli) des Kindes – auf den Akupunkturpunkt am Ohr geklebt.

Laserakupunktur: Körperakupunktur für Kinder

Mit dem Laser kann jeder Punkt der Akupunktur stimuliert werden, ganz ohne „piecks“.

Moxtibustion: Die heiße Nadel

Mit Hilfe der Moxtibustion, können die Energieströme nicht nur ausgeglichen und in die richtigen Bahnen gelenkt werden, sondern auch verlorengegangene Energie wieder zugeführt werden. Dieser Zustand des Energiemangels findet sich zum Beispiel: nach schweren Infekten: „seid meiner letzten Grippe fühle ich mich nicht mehr so fit wie vorher“. Diese Phänomene zeigen sich auch häufig postnatal, post-operativ, Zustand nach Apoplex (Schlaganfall), degenerative Erkrankungen.

Blutig stechen

Der Akupunkturpunkt wird mit einer Lanzette punktiert, um einen Mikroaderlass herbeizuführen. Diese Technik wird hauptsächlich in Akutsituationen angewandt, um Hitze zu reduzieren, wie z.B. bei Entzündungen oder Fieber über 39°C.

Trockenes schröpfen

Bekannt in der chinesischen Medizin, sowie in der westlichen Medizin. Durch schröpfen wird die Durchblutung bis in die Tiefe des Gewebes gefördert, was zu einer Entspannung verhärteter Muskelareale führt (HWS, LWS-Syndrom). Gleichzeitig löst schröpfen eine Entgiftung und Entschlackung des Gewebes aus, aktiviert den Lymphfluss, sowie die Gewebeperfusion. Schmerzen in der Hals- Schulter-Arm-Region, der gesamten Wirbelsäule und dem Hüft- und Oberschenkelbereich, werden bei regelmäßiger Anwendung, hervorragend dauerhaft lindert.

Der sogenannte Hormonbuckel über dem C7 entsteht im Klimakterium und kann mit Bluthochdruck einhergehen. Durch die Schröpftherapie können die Beschwerden im Klimakterium ohne Hormonersatztherapie und ohne deren massiven Nebenwirkungen beseitigt werden, der Blutdruck kann sich normalisieren.

Blutiges Schröpfen

Wird bei Füllemustern angewandt, wie heißen Gelosen und Besenreißern.

Indikationen für die Akupunktur

  • Atemwegserkrankungen +

    • akut
    • chronisch
    • Kurzatmigkeit
    • Bronchitis
    • Asthma
    • allergische Atemwegserkrankungen
    • COPD
    • verzögerte Rekonvaleszenz
  • Augenerkrankungen +

    • Makuladegeneration
    • Mouches volantes = „fliegende Mücken“ die der Patient sieht, wenn er auf einen hellen Hintergrund (Bildschirm, helle Wand, weißes Blatt Papier) blickt und die mit der Augenbewegung mitziehen.
    • trockene Augen meist mit reaktiven Augentränen, z.B. durch Bildschirmarbeit, trockene Zimmerluft, überheizte Räume
    • Glaukom: Hochdruck- und Normaldruckglaukom gute Erfolgsaussicht
    • Niederdruckglaukom: schlechte Heilungschancen, Verbesserung wurde nur in Einzelfällen beobachtet.
    • Weitsichtigkeit
    • Altersbedingte Kurzsichtigkeit und / oder Weitsichtigkeit
    • Kurzsichtigkeit bei Kindern, hier gilt je früher mit der Therapie begonnen wird, desto höher die Heilungsaussicht.
    • Astigmatismus = Hornhautverkrümmung
    • Katarakt = grauer Star: sinnvoll, wenn eine Operation nicht möglich ist, oder der Patient nicht operiert werden möchte, bei Kindern.
    • Strabismus = schielen bei Kindern
    • Diabetische Retionopathie im Frühstadium, oder prophylaktisch
    • Genetisch bedingte Netzhautdegeneration = Retinitis Pigmentosa
    • Optikusatrophie = Gewebeschwund des Nervus opticus, des Sehnervs
    • Sehstörungen durch Trauma oder Schlafanfall
    • Augeninfarkt = sofortige Einlieferung ins Krankhaus zur Lysetherapie, nach 8 Stunden ist die Erblindung irreversibel! Nach dem Krankenhausaufenthalt kann die Sehfähigkeit verbessert werden und Rekonvaleszenz gefördert werden.
  • Ausleitung toxischer Restsubstanzen +

    • Schwermetalle
    • Amalgam
    • Quecksilber
    • Medikamente
    • Drogen LSD, Heroin, Alkohol
    • Intoxikation durch verdorbene Lebensmittel
    • Ausleitung viraler oder bakterieller Erregertrümmer, z. B. immer wieder kehrende Herpes Zoster Infektionen, rheumatisches Fieber, Gelenksentzündungen nach Grippeinfektion
    • verzögerte Rekonvaleszenz bei Chemo- und Strahlentherapie
  • Begleittherapie bei Schädelhirntrauma +

    • Ableiten von Hirnödemen
    • geistige Retardierung
    • Vertigo = alle Formen des Schwindels
  • Erkrankungen der männlichen Organe +

    • Prostatitis
    • benigne Prostatahyperplasie
    • sexuelle Störungen
    • Infertilität
    • Midlife crisis
    • Männliches Klimakterium
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