Klassische Homöopathie

Homöopathische Einzelmittel-Therapie

Die Klassische Homöopathie beruht auf dem Ähnlichkeitsprinzip und ist eine sanfte, ganzheitliche und nachhaltige Medizin, deren Wirkung nicht auf Placebos basiert. Dass die Wissenschaft bisher nicht in der Lage ist Beweise für die Wirkung zu erbringen, ist ein Problem der Wissenschaft – nicht das Problem der klassischen Homöopathie. Die klassische Homöopathie braucht nicht wissenschaftlich Belegt zu sein, da jeder Mensch mit einer objektiven Beobachtungsgabe die Wirkung der homöopathischen Einzelmittel, auch ohne medizinischen Hintergrund erkennen kann.

Die Homöopathie kann auch als Reiz- oder Regulationstherapie bezeichnet werden, da mit dem passenden homöopathischen Arzneimittel ein Reiz erzeugt wird. Dadurch wird die Lebensenergie wieder angefacht und die Krankheit, inklusive der Symptome, kann geheilt werden.

Symptome sind Hinweise auf tiefer liegende Störungen, psychischer und / oder physischer Genese. Sie sind Alarmanlagen, die uns zeigen wollen wo die Ursache der Erkrankung liegt. Es wäre also kontraindiziert die Alarmanlage mittels Analgetika einfach auszuschalten und zu erklären: keine Symptome mehr – keine Erkrankung mehr. Da wären wir wieder bei der Vogel-Strauß-Taktik.

Im Vordergrund steht, die Ursache herauszufinden und das Übel an der Wurzel zu packen. In der Homöopathie ist damit die Konstitution des Betroffenen gemeint. Sie beschreibt den seelischen, körperlichen und geistigen Zustand des Erkrankten, seine Vorlieben und Modalitäten. Das homöopathische Arzneimittel, das dieser Konstitution am Ähnlichsten ist, ist das Mittel der Wahl = Ähnlichkeitsprinzip.

Homöopathie ist keine Anti-Therapie, bei der ein Mensch mit Bluthochdruck, Fieber und Depressionen drei verschiedene Mittel erhält: z.B. ACE- und Beta-Blocker, Fiebersenkende Mittel und Antidepressivum. Die Krankheit wird als ganzheitliche, unteilbare und einzigartige Entität erfasst und diesbezüglich wird ein korrespondierendes, homöopathisches Arzneimittel geben, welches dem Gesamtbild so ähnlich wie möglich ist.

Behandlungsablauf

  1. Erstgespräch mit ausführlicher homöopathischer Anamnese 1,5 bis 2 Stunden bei Erwachsenen.
  2. Verschreibung des ausgewählten Arzneimittels.
  3. Folgetermin. Wir erörtern gemeinsam was sich seit der Einnahme des homöopathischen Einzelmittels verändert hat. – Manchmal kann der Betroffene selbst nicht so leicht erkennen, was sich verändert hat. Es ist für den geübten Homöopathen jedoch ein Leichtes eine vorher – nachher Analyse zu erörtern, sowie den Behandlungserfolg darzulegen. Im günstigsten Fall ist die Behandlung abgeschlossen.

Manchmal hat sich der Mensch jedoch über die Jahre mehrere Baustellen zugelegt und ein Folgemittel kann sich herauskristallisieren.

Wichtig ist, dass Homöopath und Patient ehrlich zusammenarbeiten und über jede noch so unbedeutende Kleinigkeit oder Veränderung gesprochen wird. Nur so ist es möglich die richtige Mittelwahl zu treffen und der Behandlungserfolg steht außer Frage.